
Gioachino Rossini: Petite messe solennelle
12. Juli 2026
Infos zur Vorstellung
»Lieber Gott – voilà, nun ist diese arme kleine Messe beendet. Habe ich nun wirklich heilige Musik gemacht, oder doch vermaledeite Musik?«, schrieb Gioachino Rossini in die Partitur seiner »Petite messe solennelle«. Heutzutage ist vor allem die Bearbeitung für Chor und Orchester bekannt, doch eigentlich hatte der Komponist eine deutlich kleine Besetzung im Kopf.
Die später entstandene Orchesterfassung kostete Rossini einige Überwindung und diente vor allem einem Zweck: seine ursprünglich »kleine« Messe mit ihren »paar Singstimmen« vor allzu pompösen Bearbeitungen durch Adolphe Sax oder Hector Berlioz zu bewahren.
Die farbenreichen Nuancen der Partitur wird durch die kammermusikalische Besetzung und der spezielle Klang historischer Instrumente hervorgehoben. Getragen wird der Chor vom bald prächtig-orchestralen, bald feinen, sich ätherisch mischenden Ton der beiden französischen Konzertflügel aus der Mitte des 19. Jahrhunderts sowie des historischen Harmoniums.
Mit dem Kammerchor des Tölzer Knabenchores
